Einbürgerung

Die Verordnung über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht (Kantonale Bürgerrechtsverordnung, KBüV) schreibt vor, dass einbürgerungswillige Personen einen Einbürgerungstest abzulegen und ein gewisses Sprachniveau in der Landessprache nachzuweisen haben. Vom Einbürgerungstest befreit sind
- Kinder, die zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung unter 16 Jahre alt sind
- Personen, die während mindestens fünf Jahren die obligatorische Schule nach schweizerischem Lehrplan besucht haben
- Personen, die eine Ausbildung auf Sekundarstufe II nach schweizerischem Lehrplan oder Tertiärstufe in der Schweiz abgeschlossen haben.

Im Einbürgerungstest sind Fragen zu den Gebieten Geschichte, Geografie, Kultur, Staatskunde, politische Rechten und Pflichten sowie Sozialversicherungen zu beantworten. Die 48 Fragen, können im Multiple Choice- oder im Zuordnungsverfahren beantwortet werden. Das erfolgreiche Bestehen wird mit einem Attest bestätigt.
Das Bestehen des Tests (Minimalanforderung: 60 % richtige Antworten) ist neben dem  Nachweis des Sprachstands (schriftlich A2 und mündlich B1) eine Voraussetzung, dass die Einbürgerungsgemeinde auf ein Einbürgerungsgesuch überhaupt eintritt.
Wir bieten neben den Tests auch Einbürgerungskurse an, die auf diese Tests vorbereiten. Zum Selbststudium eignen sich die Publikationen «Die Schweiz verstehen» und «Der Bund – kurz erklärt».
Testen Sie Ihr Wissen mit den veröffentlichten Tests! (Siehe Download unten).

Informationsbroschüre zum Einbürgerungsverfahren

Download Einbürgerungstest mit Lösungen:
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Antwortblatt
Lösungen

Durchführungstermine 2019 (Infoblatt) 

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